FSH (Follikelstimulierendes Hormon)
Das Hypophysenvorderlappenhormon FSH (Übersicht Geschlechtshormone, Näheres zu FSH) ist bei beiden Geschlechtern an der Steuerung der Fortpflanzung beteiligt: Bei der Frau führt es zur Reifung des Eifollikels und vermehrten Östrogenbildung in den Eierstöcken, beim Mann ist es unabdingbar für eine normale Spermienbildung.
Normalbereich (Blut) Quelle:[KLL]
- Frauen vor den Wechseljahren: 2–20 U/l je nach Zeitpunkt im Menstruationszyklus
- Frauen nach den Wechseljahren: > 20 U/l
- Männer: 1,2–10,1 U/l
Indikation
- Frauen: Verzögert oder verfrüht einsetzende Pubertät, Zyklusstörungen, ungewollte Kinderlosigkeit, Verdacht auf vorzeitige Wechseljahre
- Männer: Verzögert oder verfrüht einsetzende Pubertät, unzureichende Ausbildung oder Rückbildung der primären Geschlechtsmerkmale (Hypogonadismus), Unfruchtbarkeit.
Ursachen erhöhter Werte
- Frauen: Erkrankungen/Funktionsstörung der Eierstöcke (z. B. angeborene Fehlanlage, polyzystische Ovarien), (vorzeitiges) Einsetzen der Wechseljahre, Menopause
- Männer: Erkrankungen/Funktionsstörung der Hoden (z. B. angeborene Fehlanlage, erworbene Störung der Spermienproduktion).
Ursachen erniedrigter Werte
- Erkrankungen, z. B. Tumoren, von Hypothalamus oder Hypophyse
- Einnahme von Geschlechtshormonen (bei Frauen auch „Pille“)
- Magersucht.
07.03.2008 |
Pollenflug
Vorhersage für Ostwestfalen
| Pollen | Do | Fr |
|---|---|---|
| Hasel | / | / |
| Erle | / | / |
| Birke | 0-1 | 0-1 |
| Gräser | 2 | 2 |
| Roggen | / | / |
| Beifuß | / | / |
| Ambrosia | / | / |



